Die Publikationsreihe beinhaltet Arbeitspapiere, die über die Forschungstätigkeit am Institut für Sozialinnovation Auskunft geben.

Hier finden Sie Hinweise auf Publikationen von Mitgliedern und solche, die in Zusammenarbeit mit ISInova entstanden sind.

Theresa Martens, Philip Boos & René John (2020): Umdeutung als Mittel erfolgreicher Regionalentwicklung. In: Schroth, Fabian; Schrautner, Martina (Hg.): Horizonte erweitern – Perspektiven ändern. Ländliche Räume als Innovationsräume verstehen und fördern, Berlin: Fraunhofer CeRRI: 36-48.

Inhalt:
Der Artikel beschreibt anhand von Beispielen aus den Regionen, welche im Rahmen des Verbundprojektes „Horizonte erweitern“ untersucht wurden, wie agglomerationsferne Regionen sich auf Grundlage der Umdeutung vorhandener Ressourcen erfolgreich endogen entwickeln können.
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Jaeger-Erben, Melanie; Peuker, Birgit; Rückert-John, Jana (2020): Die Potenziale der Digitalisierung zur Förderung sozialer Innovationen. In: von Hauff, Michael; Reller, Armin (Hg.): Nachhaltige Digitalisierung – eine noch zu bewältigende Zukunftsaufgabe (forum hlz 3). Wiesbaden: Hessische Landeszentrale für politische Bildung: 123-140

Inhalt:
Anhand aktueller Formen alternativen Konsum wird diskutiert, inwiefern solche Veränderungen unter dem Sichtwort soziale Innovation durch Digitalisierung profitieren.

ISBN: 978-3-943192-55-1
ISSN: 2195-5956
Zum forum hlz 3

Braun-Thürmann, Holger; John, René (2019): Stabilisierung und Selbstbeschreibung: Innovation als Element soziologischer Theorie. In: Schubert, Cornelius; Schulz-Schaeffer, Ingo (Hg.): Berliner Schlüssel zur Techniksoziologie. Wiesbaden: Springer VS

Inhalt:
Welchen Stellenwert kann Innovation im soziologischen Denken spielen, wenn damit nicht in erster Linie eine neue Technologie oder eine neue Dienstleistung identifiziert wird?
ISBN: 978-3-658-22256-7
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Rückert-John, Jana; John, René (2018): Geschlecht gegessen. Die Bedeutung der Geschlechterperspektive für die Ernährungsforschung. In: Häußler, Angela; Küster, Christine; Ohrem, Sandra; Wagenknecht, Inga (Hg.): Care und die Wissenschaft vom Haushalt. Aktuelle Perspektiven der Haushaltswissenschaft

Inhalt:
In diesem Artikel wird der Zusammenhang zwischen Geschlecht und Ernährung untersucht. Durch das Aufzeigen von heteronormen Ernährungspraktiken wird dies erläutert.
ISBN: 978-3-658-19361-4
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Boos, Philip (2017): Spatial manifestation of mobility tactics. In: The Urban Transcript Journal, Volume 1, no. 4, Winter 2017/18

Inhalt:
Der Beitrag diskutiert das Verhältnis der geplanten Gestaltung und des praktischen Gebrauchs von Wegen im urbanen Kontext.
Mehr zum Inhalt zu The Urban Transcripts

Jaeger-Erben, Melanie; John, René; Rückert-John, Jana (2017): Soziale Innovation: Verheißung oder Verführung? In: GAIA 26/3

Inhalt:
Der Beitrag diskutiert den theoretischen Gehalt und die empirische Potenz des Begriffs „soziale Innovation“ vor dem Hintergrund der Debatte um Innovation und Praxis.
Zum Beitrag

John, René; Rückert-John, Jana (2016): Innovativität der Konsumpraktiken. In: Besio, Cristina; Romano, Gaetano (Hg.): Zum gesellschaftlichen Umgang mit dem Klimawandel Kooperationen und Kollisionen, Baden-Baden: Nomos

Inhalt:
Im Beitrag werden Veränderungen des Konsums als Veränderungen von Alltagspraktiken erläutert. Dafür werden Befunde aus der Umweltbewußtseinsstudie 2012 als Beispiele angeführt.
ISBN: 978-3-8487-1481-0
Mehr zum Inhalt zum Nomos Verlag

Hagen, Kornelia; Rückert-John, Jana (Hg.) (2016): Teilen, tauschen, leihen. Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 2 und 3/2016

Inhalt:
Heft 2: Tragfähige Modelle zukünftigen Wirtschaftens?
Mehr zum Inhalt zu Heft 2

Heft 3: Auswirkungen auf Arbeitsmarkt, Umwelt, Soziales.
Mehr zum Inhalt zu Heft 3

John, René; Jaeger-Erben, Melanie; Rückert-John, Jana (2016): Elusive Practices: Considerations on limits and possibilities of environmental policy for sustainable consumption. In: Environmental Policy and Governance 26 (2)

Inhalt:
Der Artikel analysiert, wie die deutschen Umweltpolitik den Alltagskonsum der Bürger beobachtet, wie sich dieser Zugang herausbildete und welche Schwächen dieser hat. Drei Gründe werden auf Grundlage praxistheoretischer Überlegungen diskutiert.
Mehr zum Inhalt zur Wiley Online Library

Rückert-John, Jana; John, René; Jaeger-Erben, Melanie: Neue Formen des Konsums aus Sicht der Politik. In: Forschungsjournal Soziale Bewegungen 2/2015

Inhalt:
Im Artikel werden alternativen Konsummuster und deren politische Förderung analysiert. Im Anschluss wird eine Typologie alternativer Konsummuster vorgestellt. Durch politische Unterstützung aber verlieren die Konsummuster ihren alternativen Charakter und werden nicht weiter verfolgt. Darum sollte die Umweltpolitik alternative Konsummuster als Alltagspraktiken ermöglichen.
Mehr zum Inhalt zum Fachjournal Soziale Bewegungen

von Wissel, Carsten; Schneidewind, Uwe (2015): Tranformative Wissenschaft, in: Forum Wissenschaft 4/15; Die Eigenlogik der Wissenschaft neu verhandeln, in: GAIA 24/3 (2015)

Inhalt:
Im Artikel wird die Diskussion um die Rolle von Wissenschaft in der Gesellschaft wird skizziert und die dabei thematisierten neuen Formen der
Demokratisierung sowie zukünftige Herausforderungen herausgearbeitet.
Zum Artikel

In einem weiteren Überblicksartikel fasst Carsten von Wissel die aktuelle Debatte zusammen.
Zum Artikel

John, René, Langhof, Antonia (Hg.) (2014): Scheitern – Ein Desiderat der Moderne? Wiesbaden: Springer VS

Inhalt:
Scheitern wird von den Sozialwissenschaften kaum in dem Maße wahrgenommen, wie es in der Gesellschaft stattfindet, so die Ausgangsthese des Sammelbandes. Die Beiträge bemühen sich um begriffliche Bestimmungen und empirische Beschreibungen, weil von hier aus die Bedingungen der Möglichkeit des Erfolges überhaupt erst klar werden.
ISBN: 978-3-531-19181-2
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Cevolini, Alberto (Hg.) (2014): Die Ordnung des Kontingenten. Beiträge zur zahlenmäßigen Selbstbeschreibung der modernen Gesellschaft. Wiesbaden: Springer VS

Inhalt:
Die Selbstbeschreibung der modernen Gesellschaft mittels Zahlen ist allgegenwärtig. Doch welche Gründe gibt es dafür? Ausgehend von den Anfängen in der Bevölkerungsbeobachtung durch den Staat im 17. und 18. Jahrhundert wird die Bedeutung der damit in Gang gesetzte Abstraktionsleistung für die modernen Gesellschaft diskutiert.
ISBN: 978-3-531-19235-2
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Rückert-John, Jana (Hg.) (2013): Soziale Innovation und Nachhaltigkeit. Perspektiven sozialen Wandels. Wiesbaden: Springer VS

Inhalt:
Politische Perspektiven auf Innovation und Nachhaltigkeit.- Konzeptionelle Überlegungen und „Brückenschläge“.- Facetten einer Allianz von Innovation und Nachhaltigkeit.- Anwendungsfelder sozialer Innovationen im Nachhaltigkeitsprozess.
ISBN: 978-3-531-18974-1
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John, René; Rückert-John, Jana; Esposito, Elena (Hg.) (2013): Ontologien der Moderne. Wiesbaden: Springer VS

Inhalt:
Das Erleben der Welt kann nur unter der Voraussetzung ihrer Tatsächlichkeit erfolgen. Dazu muss ihre Konstruiertheit hinter ontischen Verweisen verschwinden. Erfolgt die erste Zurichtung der Welt kontingent, ist sie doch nicht beliebig. Die Konstruktion hat notwendige Folgen als Tatsachen. Gelingt die Erinnerung an die anfängliche Konstruktion nicht, erfolgt Reflexion nur noch verkürzt und unzureichend.
ISBN: 978-3-531-94128-8
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Rürup, Matthias; Bormann, Inka (Hg.) (2012): Innovationen im Bildungswesen. Analytische Zugänge und empirische Befunde. Wiesbaden: Springer VS

Inhalt:
Der Band bemührt sich um die systematische Verknüpfung der Educational Governance-Perspektive mit der Innovationsforschung, die sich in der Erziehungswissenschaft inzwischen etabliert hat. Dies wird aus verschiedenen theoretischen Perspektiven und methodischen Ansätzen diskutiert. Gleichzeitig wird ein systematischer Überblick über aktuelle Felder und Befunde der bildungssystembezogenen Innovationsforschung geboten. Mit Beiträgen u.a. von René John
ISBN: 978-3-531-19701-2
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Bormann, Inka; John, René; Aderhold, Jens (Hg.) (2012): Indikatoren des Neuen. Innovation als Sozialmethodologie oder Sozialtechnologie? Wiesbaden: Springer VS

Inhalt:
Die Diskussion in diesem Band sorgt für eine sachliche Fundierung und Verbreitung der Debatte um soziale Innovationen. Das Verhältnis von Innovation und Gesellschaft insbesondere bei der Beobachtung sozialen Wandels sowohl in konkreten organisationalen als auch in allgemein gesellschaftlichen Zusammenhängen wird aufgezeigt: Es gilt, Innovationen als temporär fixierte Lösungen für soziale Probleme zu thematisieren.
ISBN: 978-3-531-94043-4
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Howald, Jürgen; Jacobsen, Heike (Hg.)(2010): Soziale Innovation. Auf dem Wegzu einem postindustriellen Innovationsparadigma. Wiesbaden: Springer VS

Inhalt:
Dieser Band knüpft an die Auseinandersetzung mit sozialen Innovationen in modernisierungstheoretischen, technik- und wissenschaftssoziologischen Diskussionen an. Er vereint theoretische Standortbestimmungen, forschungsleitende Konzepte und empirische Befunde.
Beiträge u.a. von Holger Braun-Thürmann, René John und Jens Aderhold
ISBN: 978-3-531-92469-4
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John, René; Henkel, Anna; Rückert-John, Jana (Hg.) (2010): Methologien des Systems. Wie kommt man zum Fall und wie dahinter? Wiesbaden: Springer VS

Inhalt:
Internationale Beiträge zum Stand der Diskussion um die Möglichkeit empirischer Forschung auf systemtheoretischer Basis.
ISBN: 978-3-531-92435-9
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Wetzel, Ralf; Aderhold, Jens; Rückert-John, Jana (Hg.) (2009): Die Organisation in unruhigen Zeiten. Heidelberg: Carl-Auer-Verlag

Inhalt:
Der Band begibt sich auf die Suche nach Indizien und Symptomen, die Aufschlüsse über die aktuelle und perspektivische Verfassung der Organisation liefern. Mit empirischen, konzeptionellen und analytischen Überlegungen aus unterschiedlichen Perspektiven wird nach Möglichkeiten einer Beschreibung gesucht, die auf einen erheblichen Nachholbedarf bei der empirischen Beobachtung, bei der Begriffsarbeit als auch bei der Gestaltung hindeuten.
ISBN: 978-3-89670-910-3
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John, René (2008): Die Modernität der Gemeinschaft. Soziologische Beobachtungen zur Oderflut 1997. Bielefeld: transcript Verlag

Inhalt:
Gemeinschaft ist eine Antwort auf das Problem individueller Selbstbeschreibung in der multikontextuellen Gesellschaft – ein genuin modernes Phänomen.
ISBN: 978-3-89942-886-5
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Rückert-John, Jana (2007): Natürlich Essen. Kantinen und Restaurants auf dem Weg zu nachhaltiger Ernährung

Inhalt:
Motive, Konstellationen, Probleme und Lösungen und organisationsstrukturelle Folgen bei der Einführung ökologischer Lebensmittel in der Außerhausverpflegung anhand von vier Fallanalysen betrachtet.
ISBN: 978-3-593-38484-9
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Abel, Roland (2007): Erwerbsregulierung in kleinen Handwerksunternehmen – untersucht am Beispiel von Tischlereien. München, Mehring: Rainer Hampp-Verlag

Inhalt:
Auswirkung der Tarifbindung für die Erwerbsregulierung und betrieblichen Beschäftigungsbedingungen in Handwerks-Unternehmen anhand einer empirischen Untersuchung zu diesem wichtigen aber bisher weithin unerforschten Gegenstand.
ISBN: 978-3-86618-158-8
Mehr zum Inhalt (PDF-Download von Webseite)

Blättel-Mink, Birgit (2006): Kompendium der Innovationsforschung. Wiesbaden: Springer VS

Inhalt:
Geschichte des Begriffs, Gesellschaftliche und politische Bedeutung, Geschichte der Innovationsforschung, Aktuelle Themen, Hauptwerke der Innovationsforschung u.a. mit einem Beiträgen von René John und Jens Aderhold.
ISBN: 978-3-531-19971-9
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Abel, Roland; Bass, Hans H.; Ernst-Siebert, Robert (Hg.) (2006): Kleine und mittelgroße Unternehmen im globalen Innovationswettbewerb. Technikgestaltung, Internationalisierungsstrategien, Beschäftigungsschaffung. München u. Mering: Hampp-Verlag

Inhalt:
Können kleine und mittelgroße Unternehmen, die »Jobmaschinen« der Volkswirtschaft, durch Innovationen Wettbewerbsvorteile auf internationalen Märkten erzielen? Welche Faktoren fördern, welche hemmen ihre Innovationskraft? Und was kann, was soll die Wirtschaftspolitik tun? Antworten auf diese Fragen geben Wirtschaftswissenschaftler und Soziologen in diesem Band.
ISBN: 978-3866180765

Aderhold, Jens; John, René (Hg.) (2005): Innovation. Sozialwissenschaftliche Perspektiven. Konstanz: UVK

Inhalt:
Autoren unterschiedlicher sozialwissenschaftler Fachrichtungen zeigen die theoretischen Perspektiven der sozialwissenschaftlichen Forschung und suchen konkrete gesellschaftliche Felder auf. Sozialberatung, Gewerkschaften und Krankenkassen in Deutschland, Qualifizierung im Managementbereich, Protestbewegungen wie Attac und die Terror-Bewegung Al Kaida sowie die Entwicklung Freier Software, die Erneuerung der Berliner Schaubühne werden unter dem Geschichtspunkt sozialer Innovation untersucht.
ISBN: 978-3896695222

Aderhold, Jens (2005): Form und Funktion sozialer Netzwerke in Wirtschaft und Gesellschaft. Beziehungsgeflechte als Vermittler zwischen Erreichbarkeit und Zugänglichkeit. Wiesbaden: Springer VS

Inhalt:
Die Frage, was Netzwerke sind, bewegt uns nun schon mehr als ein Jahrhundert.Und wie es aussieht, sind wir mit der Veantwortung dieser Frage bisher nicht sehr weit gekommen. Das liegt unter anderem daran, dass wir uns von sehr speziellen Perspektiven beeindrucken ließen; mit dem Effekt einer ohne Bezugpunkt fungierenden Geschwätzigkeit. Was bisher fehlte, ist eine auf Generalisierung bezogene wissenschaftliche Fundierung und der Zugang zu gesellschaftstheoretischen Fragen.
ISBN: 978-3-322-83386-0
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Ralf Wetzel (2004): Eine Widerspenstige und keine Zähmung. Systemtheoretische Beiträge zu einer Theorie der Behinderung. Heidelberg: Carl-Auer-Verlag.

Inhalt:
Organisationen spielen in der modernen Gesellschaft eine immense Rolle. Man kann sich kaum eine soziale Aktivität vorstellen, die außerhalb ihres Einzugsbereiches stattfindet. Aber nicht nur ihre Präsenz ist unübersehbar, auch ihre Funktionen und Eigenarten. Organisationen regulieren die Zugänge des Menschen zu gesellschaftlichen Funktionsbereichen, und entziehen sich gleichzeitig geschickt den mannigfaltigen Veränderungsversuchen, die an sie heran getragen werden.
ISBN: 978-3896703316

Hinrichs, Wilhelm; Priller, Eckhard (Hg.) (2001): Handeln im Wandel. Akteurskonstellationen in der Transformation. In: Berliner Debatte 2 (2003)

Inhalt:
In diesem Sammelband, der anläßlich einer Tagung zum beruflichen Abschied von Professor Horst Berger entstand, wird der deutsche Transformationsprozess aus ostdeutscher Perspektive diskutiert. Dieser Beitrag macht die Einseitigkeit der Politik und der ihr folgenden Forschungsperspektive deutlich. Weiterhin ist der Artikel zum sozialen Kapital von Priller empfehlenswert. Hier finden sich Überlegungen zur aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen und Problemen, die darum auch den engen Rahmen ostdeutscher Transformationsproblematiken hinter sich läßt.

Hagen, Kornelia; Rückert-John, Jana (2001): Netzwerke – Ein Beitrag zur regionalen Innovations- und Beschäftigungssicherung? In: Hoß, D.; Schrick, G. (Hg.): Die Region – Experimentierfeld gesellschaftlicher Innovation, Münster: Westfälisches Dampfboot

Inhalt:
Das Bewußtsein für die Bedeutung regionaler Netzwerke zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Standortsicherung sowie zur Beschäftigungsförderung wächst. Zunehmend wird auch der Tatsache Rechnung getragen, daß wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsstärke von einer Vielzahl von Faktoren im sozialen und institutionellen Umfeld der Unternehmen abhängen. Infolgedessen ist die Region zu einem wahren »Experimentierfeld gesellschaftlicher Innovation« geworden.

Rückert-John, Jana (2002): Interorganisationale Netzwerke aus systemtheoretischer Perspektive. In: Hentrich, Jörg; Hoß, Dietrich (Hg.): RKW-Diskurs Arbeiten und Lernen in Netzwerken. Eine Zwischenbilanz zu neuen Formen sozialer und wirtschaftlicher Kooperationen. Eschborn: RKW-Verlag

Inhalt:
Auf der Grundlage systemtheoretischer Überlegungen zu Netzwerken werden interorganisationale Netzwerke als lose strukturelle Kopplungen zwischen Organisationen vorgestellt. Als lose Kopplungen beinhalten Netzwerke dabei immer spezifische Latenz. Das damit verbundene Risiko muss durch Vertrauen gebunden werden. Netzwerke sind instabil und werden durch die laufenden Netzwerkkommunikationen in andere Formen transformiert, in Auflösungen oder striktere Bindungen der Kooperation.

Richter, Götz (2002): Anpassung oder Gestaltung? Betriebliche Beschäftigungsbündnisse in der deutschen Metall- und Elektroindustrie. In: Hartmut Seifert (Hg.): Betriebliche Bündnisse für Arbeit. Rahmenbedingungen – Praxiserfahrungen – Zukunftsbedingungen. Berlin, edition sigma

Inhalt:
Wie entstehen und wie bewähren sich betriebliche Bündnisse für Arbeit? Dieser Sammelband zeigt in einer Vielzahl von Facetten und anhand einer reichhaltigen Auswahl konkreter Vereinbarungen, wie Bündnisse zustande kamen, welche Inhalte vereinbart wurden und welche Probleme bei der Umsetzung zu meistern waren. In der Kombination von Empirie und Reflexion entsteht ein breiter Überblick, der nicht zuletzt betrieblichen Akteuren hilft, Erfahrungen zu nutzen und Möglichkeiten auszuschöpfen.
ISBN: 978-3894048969

Bothfeld, Silke; Gronbach, Sigrid; Riedmüller, Barbara (Hg.) (2002): Gender Mainstreaming – eine Innovation in der Gleichstellungspolitik. Frankfurt am Main: Campus Verlag

Inhalt:
Gender Mainstreaming bedeutet, dass in allen Institutionen von Politik und Verwaltung das Geschlechterverhältnis generell berücksichtigt wird. Wissenschaftlerinnen und Praktikerinnen diskutieren hier, ob und welche neuen Chancen dieses Konzept für die Gleichstellungspolitik bietet.
ISBN: 978-3593370385
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Die forcierte Neuheits- und Innovationsorientierung der heutigen Gesellschaft betrifft auch Organisationen. Mindestens werden sie durch den permanenten Informationsfluss gestört und irritiert, ohne dass klar wäre, ob die Informationen relevant sind. Sie können nur mit eigenen Ideen darauf reagieren. Ideen aber haben immer konkrete Verursacher, nämlich die Mitarbeiter. Insofern sind Ideen in den Organisationen als Ressource der Orientierung erwünscht oder werden ihnen allenthalben den unter verschiedenen zeitdiagnostischen Stichwörtern empfohlen. Fraglich ist aber, von wem welche Ideen erwartet werden oder zu erwarten sind. Über die auflaufenden Ideen muss dann entschieden werden, ob sie abgelehnt oder umgesetzt werden. Hierbei stellt sich auch die Frage, wie die damit verbundenen Chancen für das organisationale Lernen und für Strukturänderungen genutzt und das in Ideen steckende Störpotenzial neutralisiert werden kann. Organisationen finden dafür verschiedene Wege abhängig von ihren Strukturen. Eine empirische Exploration von zehn unterschiedlichen Organisationen, die sich der Wirtschaft, Wissenschaft oder Verwaltung zuordnen, zeigt verschiedene Lösungen im Umgang mit Mitarbeiterideen auf, die im Umgang mit Ideen typisch auf Vollzug, Supervision oder Selbständigkeit setzen.

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In dem Aufsatz wird die Frage behandelt wie in einer pluralistischen und komplexen Gesellschaft Verantwortung für Gestaltungabsichten und Gestaltungshandeln übernommen werden kann, wenn a) die Folgen von Innovationen prinzipiell nicht vollständig antizipiert werden können und b) die Wertgrundlage, auf der diese Folgen als positive oder negative Folgen bewertet werden können, nicht allgemeingültig festgelegt werden kann. Diskutiert werden unterschiedliche (politische) Konzepte das Problem von Verantwortung im Spannungsfeld von Wertepluralität und Folgenkontingenz zu lösen: das Konzept der sozialen Innovation, das Konzept der „responsible research and innovation“, Mechanismen der Invisibilisierung von Verantwortung in Organisationen und die Versicherbarkeit von negativen Folgen. Diese Instrumente können aber letztlich die Grenzen im Umgang mit Verantwortung nicht lösen, diese grundsätzliche Nichtlösbarkeit des Verantwortungsproblems in der Moderne sollten sich die Sozialwissenschaften auch in ihren Begrifflichkeiten stellen. Diese sollten nicht moralisch aufgeladen werden, da die Übernahme politischer Konzepte als analytische Kategorien die wissenschaftlichen Debatten von der eigentlichen Frage, der Analyse aktueller, durch einen beschleunigten Innovationsprozess herbeigeführten Problemlagen, ablenkt.

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Die Unterscheidung von Technik und Gesellschaft ist eine grundlegende Ausgangsperspektive für heutige Beiträge zur Innovationsdebatte. Dabei sind die Gründe für diese Unterscheidungen – soweit sie überhaupt gegeben werden – kaum stichhaltig: So überzeugt auch das grundlegende Argument der Materialität von Technik nicht, wenn man nach dem Begriff der Materialität oder der daraus folgenden Immaterialität der Gesellschaft fragt.

Die Bestimmung nicht-technischer Innovationen wird darum vor dem Hintergrund eines Technikbegriffs entwickelt, der nicht auf Verdinglichung gründet. Mit der so gewonnen Unterscheidung technischer von nicht-technischen Innovationen wird deutlich, wie Technik und Nicht-Technik im sozialen Wandel als translationale Formen aufeinander verweisen beim Herstellen und Auflösen kausaler Notwendigkeiten in kontingenten sozialen Zusammenhängen.

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Durch die fortschreitende Digitalisierung besteht ein hoher Bedarf an Informatikerinnen und Informatikern. Dieser Bedarf kann aktuell nicht gedeckt werden: Die Zahl der Informatik-Student*innen ist zu niedrig und die Abbrecherquote hoch. Viele Themen erscheinen als zu theoretisch, abstrakt und nicht praxisrelevant. Hinzu kommt, dass nur wenige Studierende die Regelstudienzeiten einhalten. Es stellt sich daher die Frage, wie Lerninhalte praxisnäher erläutert und mehr Schüler*innen für Themen der Informatik begeistert werden können. Als Mittel für die Motivation scheinen sich besonders Spiele zu eignen. In der vorliegenden Arbeit soll daher folgende Frage beantwortet werden: Können mithilfe eines Serious Games basierten Lernsystems Motivation und Lernerfolg für grundlegende Programmierkenntnisse gesteigert werden?

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Ziel des vorliegenden Arbeitspapiers ist die Bestimmung von Kriterien zur Beschreibung und Bestimmung erfolgreicher agglomerationsferner Regionen. Dabei wird die These vertreten, dass die Einbeziehung von Dichtefaktoren in der raumbezogenen Innovationsforschung nicht ausreicht, um die Entstehung funktionaler Innovationsregime zu erklären. Anhand der Perspektiven Raum, Innovation und Governance werden acht Beschreibungskriterien zur Untersuchung funktionaler Innovationsregime auf regionaler Ebene bestimmt. Die einzelnen Perspektiven geben für die jeweilige Region Auskunft über die Nähe zum Agglomerationsideal (Raum), der Erhaltung von Optionsvielfalt (Innovation) sowie den Grad der Funktionalität des regionalen Regimes (Governance). Abschließend wird ein Vorschlag zur Operationalisierung der aufgestellten Bestimmungskriterien als Regionalprofile anhand der LEADER-Regionen gegeben.

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Die Leistungen von Gemeinschaften, die sich für das Gemeinwohl auf der Grundlage pluralistischer und demoratisch ausgehandelter Werte engagieren, werden seit einiger Zeit wieder verstärkt für die Lösungen gesellschaflicher Probleme diskutiert. Insbesondere solche Gemeinschaften, die sich um alternative Konsumformen bemühen, sind von einigem Interesse. Die Affinität zwischen den dabei bewältigten Alltagsproblemen und solche des sozial-ökologischen Wandels sind allfällig. Inwiefern aber spielt diese Motivkoalition eine Rolle für das Engagement der Aktiven in solchen Gemeinschaft. Dazu gibt die hier vorgestellte repräsentative Umfrage im Auftrag des Umweltbundesamtes Auskunft.

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Der Beitrag zielt darauf ab, anhand des Beispiels der Umweltbewusstseinsstudie 2012 und vor allem ihrer praxistheoretischen Orientierung exemplarisch aufzuzeigen, mit welchen methodologischen Konsequenzen die vorliegende Gegenstandsbestimmung verbunden war. Er beschäftigt sich dazu mit der theorieorientierten Kopplung von Instrumenten in einem sequentiellen Mixed-Methods-Design. Diskutiert wird auch, welche Herausforderungen und Probleme damit verbunden waren.

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Innovationen werden in der neueren Diskussion seit den 1980er Jahren verschieden differenziert. Diese Unterscheidungen können emprisch kaum überzeugend aufgewiesen werden, werden aber trotzdem immer wieder angeführt. Vor allem die Unterscheidung zwischen radikalen und inkrementellen Innovationen ist nach wie vor populär. Der Beitrag diskutiert die Möglichkeit, auf der Grundlage der aktuellen Diskussion diese Unterscheidung empirisch robust zu machen. Damit wird ein Beitrag zur Erarbeitung eines fundierten und überhaupt wieder unterscheiungsfähigen Innovationsbegriffs geleistet. Vorliegender Beitrag ist zugleich der Auftakt für die weitere Diskussionen anderer Unterscheidungen.

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Das breite Feld der Citizen Science oder Bürgerwissenschaften wird im Überblick dargestellt und typisiert. Auf dieser Grundlage werden erste Überlegungen zu Anwendung durch die Ressortforschung angestellt.

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Hinsichtlich der Innovationsforschung steht die Soziologie vor der Herausforderung eine tatsächlichen Beitrag erst noch leisten zu müssen (Braun-Thürmann 2005: 5). Trotz der zahlreichen Versuche, fehlt solche ein Beitrag noch. Der Artikel weist angesichts dessen mit einer begrifflichen Reflexion und einer methodologischen Begründung auf zwei Defizite hin, die für diese Situation verantwortlich sind. Sowohl das Begriffs- als auch das methodische Probleme der Innovationforschung sind lösbar, wenn sie simultan angegangen werden.

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Wie verändert sich der Umweltbezug im Alltag? Im Zuge der Studie „Umweltbewusstsein in Deutschland 2012 wurden zweimal Gruppendiskussionen durchgeführt. Diente die erste der Exploration des Feldes (siehe BzS 9), so wurde mit der zweiten Gruppendiskussion im Sinne von Fokusgruppen eine evaluierende Diskussion der bei der Representativbefragung und der Medienanalyse (siehe BzS 13) gewonnenen Thesen angestrebt. Zugleich wurden Dynamiken der bei den ersten Gruppendiskussionen identifizierten Argumentationstypen festgestellt, welche darüber hinaus auf Lebenstile bezogen wurden. Hiervor lassen sich Kommunikationsstrategien für Umpolitik zur alltagsrelevanten und praxisaffinen Ansprache der Bürger ableiten.

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Eine der wichtigsten internationalen umweltpolitischen Ereignisse im Jahr 2012 war die Konferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung (United Nation Conference on Sustainable Development). Sie wurde von den Massenmedien in Deutschland umfangreich begleitet und kommentiert. Diese Berichte ausgewählter überregionaler und regionaler Zeitungen und Zeitschriften wurden den Einschätzungen von Parteien, NGOs und Beratungsgremien gegenübergestellt. Es verdichtet sich zu einem Stimmungsbild der Enttäuschung über das Scheitern globaler Einigungsversuche, welches gleichwohl auf bi- und multilaterale Transformationsprozesse hoffen lässt. Lässt sich mit dieser Matrialsammlung und -analyse auf eine neuen Modus internationaler Umweltpolitik schließen?

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Die deutschen Arbeitsbeziehungen sind zunehmend durch die Erwerbsbeteiligung von Frauen, Migranten und älteren Menschen geprägt. Darum müssen sich selbst kleine Betriebe mit der Diversität ihrer Belegschaft auseinandersetzen und daraufhin Strategien für das „Diversity Management“ entwickeln.

Das Verständnis und das Management von Diversität gestalten die Beziehungen in der Arbeitsumgebung, und zwar nicht nur zwischen Angestellten und Management, sondern auch unter den Angestellten.
Von der Sozialforschungsstelle Dortmund (SFS) wurde im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) ein Werkzeug für das Diversity Management als ein internet-basiertes Analyse-Werkzeug entwickelt, das die Implementierung des Diversity Managements unterstützen soll.

Ausgehend von der Beschreibung dieses Werkzeugs treten die Probleme bei der Etablierung des Diversity Managements hervor, wenn dieses als Routine die Arbeitsbeziehungen nachhaltig verändert. Dabei müssen zwei Fragen beantwortet werden: Wie kann Diversity Management in Unternehmen Fuß fassen und welche Bedingungen müssen dabei erfüllt werden?

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Vorgestellt werden Kriterien zur Analyse und Systematisierung sozialer Innovation im Feld nachhaltigen Konsums, die Grundlage für eine Typologie darstellen. Die Typologie ermöglicht die Einordnung verschiedener empirischer Phänomene und Trends und zeigt Gestaltungs- und Förderungsansätze auf.

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Die sozialwissenschaftliche Umweltforschung hat eine inzwischen lange Tradition, in der sie eine bedeutende Wirkung auf die Gestaltung der Gesellschaft ausübt. Im Zusammenhang der explorativen Studien zur Umweltbewusstseinsstudie 2012 wurden Experten der deutschen Umweltforschung zu deren Stärken und zukünftigen Aufgaben interviewt. Hier werden die zusammengefassten Ergebnisse der Expertenintereviews präsentiert.

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Der Umweltbezug im Alltag drückt sich nicht zuletzt in der routinierten Transformation von Ressourcen aus. Um diesen Zugriff schonend zu gestalten werden seit langer Zeit wissenschaftliche Beobachtungen angestrengt, Warnungen und Vorschläge zur Neugestaltung publiziert und Regeln erlassen. Ein erfolgreiches Instrument ist die seit 1996 alle zwei Jahr durchgeführte Umweltbewusstseinsstudie. Im Zusammenhang mit der Studie 2012 wurden im Vorfeld explorative Studien durchgeführ. Hier werden Ergebnisse der Gruppendiskussionen präsentiert.
Es wurde danach gefragt, welche Praktiken des Alltages aufgrund welcher Anlässe transformiert werden, welche Bedingungen es für diese Transformation geben muss und wie diese schließlich wieder als Praktiken stabilisiert werden können, das heißt aus dem Fokus der Reflexion austreten. Lassen sich hier bestimmte Muster der innovativen Tranformation von Praktiken hinsichtlich Lebensstil oder den strukturellen Bedingungen erkennen? Wie determiniert dabei die Problemkonstitution die zukünftige Form der Praktik, und welche Auswirkungen hat das wiederum auf andere Praktiken und die Wahrnehmung struktureller Bedingungen?

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Die gesellschaftlichen Umweltverhältnisse erfolgen vielfältig durch alltägliche Praktiken. Im Anschluss an diese Überlegung ist der ambivalente Stellenwert der Nachhaltigkeit im Bezug auf alltägliche Praktiken anhand eines begriffskritischen Rückblicks zu diskutieren. Dabei gilt es zu klären, worin das handlungsleitende, entscheidungsrelevante Potenzial von Nachhaltigkeit eigentlich bestehen kann. Schließlich wird das Veränderungspotenzial, die Innovativität von Praktiken selbst zur Diskussion gebracht. Trotz des Beharrungsvermögens von Alltagspraktiken gegenüber sich stetig verändernden Anforderungen verändern sie sich inkrementell und auch sehr plötzlich. Mit der Diskussion der drei Themen erstens Alltagsroutinen und -praktiken, zweitens der Werthaftigkeit von Nachhaltigkeit und drittens der Innovativität von Praktiken soll der Rahmen für die Untersuchung der Fragen nach dem Stellenwert der Umweltbezüge im alltäglichen Handeln, der Reflexion über Umweltprobleme bezüglich der Praktiken sowie nach deren nachhaltig informiertem Wandel, das heißt dann nach Transformation, aufgespannt werden.

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Der Text wurde von den drei Autoren als Expertise im Rahmen des Projektes »Rio+20 vor Ort – Bestandsaufnahme und Zukunftsperspektiven lokaler Nachhaltigkeitsprozesse in Deutschland«, federführend durchgeführt vom Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, Berlin, gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, vom Umweltbundesamt und von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.
Im Text werden Innovation und Nachhaltigkeit auf ihre Tauglichkeit zur Beobachtung organisationaler Prozesse am Beispiel von Nachhaltigkeitsinititativen diskutiert und zu Indikatoren der Oraganisationsperformanz operationalisiert.

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Dokumentationsband der Sektionssitzung zum Thema auf der internationalen Tagung KCTOS: Wissen, Kreativität und Transformationen von Gesellschaften in Wien 2007

Inhalt:

  • Jens Aderhold: Eliten im Spannungsfeld gesellschaftlicher Defizitbehauptungen und wissenschaftlicher Reflexionserforderniss
  • Hilke Rebenstorf: Wieder gelesen: Zur ungebrochenen Aktualität Moscas und Paretos in der Elite-Diskussion
  • Grit Straßenberger: Das Leistungsprofil politischer Eliten in der Mediendemokratie
  • Philipp Korom: Intellektuelle als Eliten? Eliten als Orientierungsgeber? – Ein Plädoyer für die Integration der Intellektuellensoziologie in die Elitensoziologie
  • Renate Liebold: Selbstbild und Selbstinszenierung der ökonomischen Elite in autobiographischen Selbstdarstellungen
  • Lars Vogel: Elite – das sind die Mächtigen: Selbstverständnis und Elitenkonzept der deutschen Abgeordneten
  • Tobias Jaeck, Katrin Harm und Jens Aderhold: Dreifach-Professionalisierung auf der lokalen Ebene – Neue Challenges im Elitehandeln und ihre Legitimationsfolgen
  • Helmut Fehr: Gespaltene Eliten. Elitenwandel in Ostmitteleuropa (Polen, Tschechische Republik)
  • Tamara Scheer: „Ihr werdet aufgefordert werden, mitzuwirken, an dem Wiedererblühen Eures Vaterlandes“
  • Jens Aderhold: Vermittlungs- und Vereinfachungserfordernisse im Elitehandeln im Kontext sekundärer Folgeprobleme der modernen Gesellschaft

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Das Problem der Korruption drängt sich zunehmend in den Fokus gesellschaftlicher Aufmerksamkeit. Problemverschärfend wirkt der Umgang mit diesem Phänomen. Dieser fällt nicht nur vielschichtig, sondern auch widersprüchlich und zum Teil analytisch unkontrolliert aus. Die von verschiedenen Fachdisziplinen getragene Korruptionsforschung lässt sich insbesondere durch eine international-vergleichende Makro- und eine akteurszentrierte Mikroperspektive anleiten. Beide Sichtweisen sind in mehrfacher Hinsicht nicht unproblematisch, so dass sich eine dritte Perspektive anbietet, die im Kontext einer öffentlichen Metaphorisierung eine Strategie der Entmoralisierung nahelegt. Diesen Vorschlag interpretieren wir als Erfordernis einer Soziologisierung des Korruptionsdiskurses. Diese sieht erstens vor, eine theoretisch angeleitete Korrektur in den Rationalitätsannahmen öffentlicher und wissenschaftlicher Korruptionsbeobachtung vorzunehmen. Zweitens wird am Beispiel der policy-networks gezeigt, in welcher Weise der aktuelle Umgang mit dem Korruptionsphänomen davon profitiert, gesellschaftliche Veränderungen und die hiermit einhergehenden Effekte institutionalisierter Entscheidungsproduktion mit in Rechnung zu stellen. Ausgehend von diesen beiden Prämissen lässt sich das Problem der Korruption folglich nicht als Abweichung von gesellschaftlichen Normvorgaben (z. B. von den Rationalitätsimperativen der Moderne), sondern ausschließlich von den Vorgaben der Organisation konzipieren.

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Die Soziologie steht immer wieder vor der Herausforderung sich im Kontext gesellschaftlicher Kommunikation behaupten zu müssen. Als Selbstbeschreibung der Gesellschaft muss sie die alltglichen Erfahrungen überbieten und gerät so in den Fokus von Beratungsbedarfen anderer Funktionsbereiche. Missverständnisse sind die Folge: Soziologie ist hinsichtlich ihrer Leistung überfordert, weil sie gleichzeitig in ihren Reflexionsmöglichkeiten unterfordert wird. Unter anderen Vorzeichen Ähnelt ihre heutige Lage der vor etwa drei Jahrzehnten. Statt der Verteidigung des institutionellen status quo soll die Leistungsmöglichkeit der Soziologie anhand der populären Innovationssemantik demonstriert werden. Die begriffliche Auffächerung dieser opaken Diskurs-Universalie lässt einfache Beratung unmöglich erscheinen, aber das Funktionieren der modernen Gesellschaft in ihrer generellen Steigerungsorientierung begreifen. Daraus wäre zu folgern, Soziologie als je aktuelles Selbstbildnis der Gesellschaft zu begreifen.

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Der Bericht ist Ergebnis einer Forschungskooperation mit einem deutschen Engineering-Dienstleister zum Thema Mitarbeiterzufriedenheitsmessung. Mitarbeiterzufriedenheit wird dabei als ein multidimensionales Konstrukt vorgestellt, zu dessen Messung und Messbarkeit bereits eine Vielzahl von Forschungsarbeiten vorliegen. In dieser Arbeit wird erneut deutlich, dass eine den statistischen Gütekriterien entsprechende Messung der Mitarbeiterzufriedenheit nur möglich ist, wenn das entsprechende Erhebungsinstrument kontextspezifisch, das heißt, im und mit dem zu untersuchenden Unternehmen gemeinsam entwickelt wird. Die Autoren, die gleichzeitig Projektmitarbeiter in der Forschungskooperation waren, können in dieser Arbeit nachweisen, einen robusten, kontextspezifisch gültigen Fragebogen entwickelt und eingesetzt zu haben. Dabei wird auf die Besonderheit von Befragung, die online durchgeführt werden, eingegangen. Auch das hier dargestellte Erhebungsinstrument wurde u.a. online eingesetzt und konnte sich auch dort bewähren.

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Anderweitig ist dazu inzwischen ein Text erschienen: Aderhold, Jens; Vordank, Tino (2008): Organisationale Lernprozesse initiieren und nachhaltig handhaben. Das Instrument »Management of the Intangible Resource Cycle«. In: OrganisationsEntwicklung 3/08: 72-84. zum Inhalt von OrganisationsEntwicklung 3/08

Der Autor untersucht unter zwei verschiedenen Perspektiven die Möglichkeit der Integration von Behinderten in Normalarbeitsverhältnissen. Dabei steht die innovative Idee der Integrationsfirma im Mittelpunkt der Untersuchung. Jedoch erscheint die als geplante Sozialinnovation angestrebte Integration von Behinderten höchst prekär, sowohl auf organisationaler Ebene als auch in den Interaktionen zwischen den behinderten und nichtbehinderten Beschäftigten. Ist von Integrationsfirmen überhaupt ein innovatier Impuls hinsichtlich der Integration von Behinderung in die Arbeitswelt erwartbar? Diese Frage wird vom Autor nicht einfach verneint. Er zeigt mit seinem Text aber die Grenzen von Integrationsfirmen. Dies eingedenk, kann erst wirklich die Leistungsfähigkeit dieser Sozialinnovation eingeschätzt werden.

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Der Text geht der Frage nach, wie Innovationen empirisch gehaltvoll beobachtet werden können ohne dabei Tautologien aufzusitzen. Dazu wird zunächst ein evolutionistischer Innovationsbegriff entwickelt von dem Beobachtungsperspektiven abgeleitet werden. Anschließend werden Organisationen als empirisches Feld für die Innovationsforschung vorgestellt und die Analysefähigkeit des evolutionistischen Innovationsbegriffs anhand aktueller Studien zum Wandel in Organisationen überprüft.

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