Heft Nummer 24 aus der Reihe Beiträge zur Sozialinnovation erschienen

26. April 2020
René John & Marco Jöstingmeier
Unvermeidbare Veränderungsideen und ihre organisationale Bewältigung
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Die forcierte Neuheits- und Innovationsorientierung der heutigen Gesellschaft betrifft auch Organisationen. Mindestens werden sie durch den permanenten Informationsfluss gestört und irritiert, ohne dass klar wäre, ob die Informationen relevant sind. Sie können nur mit eigenen Ideen darauf reagieren. Ideen aber haben immer konkrete Verursacher, nämlich die Mitarbeiter. Insofern sind Ideen in den Organisationen als Ressource der Orientierung erwünscht oder werden ihnen allenthalben den unter verschiedenen zeitdiagnostischen Stichwörtern empfohlen. Fraglich ist aber, von wem welche Ideen erwartet werden oder zu erwarten sind. Über die auflaufenden Ideen muss dann entschieden werden, ob sie abgelehnt oder umgesetzt werden. Hierbei stellt sich auch die Frage, wie die damit verbundenen Chancen für das organisationale Lernen und für Strukturänderungen genutzt und das in Ideen steckende Störpotenzial neutralisiert werden kann. Organisationen finden dafür verschiedene Wege abhängig von ihren Strukturen. Eine empirische Exploration von zehn unterschiedlichen Organisationen, die sich der Wirtschaft, Wissenschaft oder Verwaltung zuordnen, zeigt verschiedene Lösungen im Umgang mit Mitarbeiterideen auf, die im Umgang mit Ideen typisch auf Vollzug, Supervision oder Selbständigkeit setzen.

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